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User Stories

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User Stories
Eine User Story beschreibt die Anforderung bzw. Handlungsanweisung an eine Websitefunktion. Sie umfasst eigentlich nur einen Satz und ist deshalb das kleinste Element, das die komplexen Funktionen einer Website beschreibt. Eine Geschichte besteht aus mehreren Komponenten, die auf verschiedene Arten kombiniert werden. Es sind dies Gegebenheiten (Givens), Ereignisse (Events) und Resultate (Outcomes). Mike Cohn empfiehlt folgenden standardisierten Aufbau: As a (role) I want (something) so that (benefit). Also “Als ein registrierter Nutzer möchte ich mich anmelden, damit ich Premium-Inhalte abrufen kann”. Die User Story ist kurz, umgangssprachlich und aus der Sicht des Nutzers formuliert.

Szenarios
Die User Story bezeichnet Jens Coldewey als Überschrift eines Szenarios. Ein Szenario ist der User Story ähnlich, nur das zusätzlich zur Aktivität noch Rahmenbedinungen, Stimmungen, Gefühle und vieles mehr addressiert werden. Szenarien werden häufig bei der Modellierung von Personas verwendet.

Use Cases
Use Cases (> mehr dazu) beinhalten mehrere, aufeinander aufbauende Szenarios und beschreiben so einen komplexeren Ablauf. Diese Reihe von Interaktionen kann zwischen User und System oder auch zwischen System und anderem System stattfinden.

… The reason I keep introducing use cases to people is that I keep running across project suffering from three things:
1. No notion of “what is the size of this thing we’re building” (missing any concept of “completeness”)
2. No context for each story
3. No look-ahead as to what needs early research to get answers in good time.

http://alistair.cockburn.us/Use+cases

Die drei C
Die drei C sind eine besondere Methode des Agile Development. Kurz gefasst: Die Geschichte wird auf eine Karte geschrieben, Details werden besprochen statt langatmig dokumentiert und wenn die Umsetzung beendet ist, dann bestätigt ein Test den Erfolg.

Card | Die Beschreibung steht auf einer Karte, sie wird für das Whiteboard benötigt und als Erinnerung
Conversation | Gespräch über die Story, damit die Details näher erläutert werden können.
Confirmation | Tests, die bestätigen, dass die Story effizient und komplett umgesetzt wurde.

Don Wells erklärt: Eine positive Erfahrung aus dieser Vorgehensweise ist Präzision. Das Gespräch ist direkter als eine Dokumentation, weil es mehrkanaliger ist: Der Sender hat die Möglichkeit zu Betonung und Gestik. Wenn er aufmerksam ist, erhält er Feedback, wenn Erklärungen unklar sind. Der Adressat kann seinerseits Rückfragen stellen. User Stories sind aufgrund ihrer geringen Komplexität viel besser zu planen. Programmierer sind hier viel besser in der Lage, den Aufwand und die Dauer der Umsetzung vorher zu sagen (Link).

COS
In Scrum-Projekten sind Benutzergeschichten auch an Akzeptanzkriterien (COS: Conditions of Satisfaction)  gekoppelt. Sie geben vor, wann die Anforderungen als erfüllt (done) gelten.

Links:

Intern: Use Cases:

http://www.extremeprogramming.org/rules/userstories.html

http://www.stellman-greene.com/2009/05/03/requirements-101-user-stories-vs-use-cases/

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